Von Außen nach Innen
Meine persönliche Geschichte
Viele Jahre meines Lebens habe ich versucht, jemand anderes zu sein.
Ich hab die perfekte Maske inszeniert.
Dahinter war ich oft einsam und traurig.
Heute weiß ich, wie befreiend es ist, wirklich ich zu sein.

Meine Wurzeln
Ich bin 1980 in Dresden geboren und hier auch aufgewachsen.
Ich liebte die Schaukel, den Sandkasten und die Natur im Garten meiner Großeltern. Mein Opa war einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben.
Schon sehr früh hatte ich das tiefe Bedürfnis, Menschen zu heilen. Ich untersuchte als „Dr. Andi“ Puppen, Teddies und meine Familie.


Meine Kindheit
Meinen leiblicher Vater kenne ich nicht.
Als Kind verstand ich nicht, warum er nicht in meinem Leben sein wollte.
Damals war die Zeit der Talkshows und ich stellte mir immer vor, wie ich in ihn in einer solchen Show vor allen zur Rede stelle.
Ich glaubte, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden.
Ich suchte Trost im Essen.
Ich versuchte, die Wunde von außen zu stopfen.
Die Maske
Als Teenager beschloss ich, ich muss jemand anderes werden.
Ich hungerte, experimentierte mit Make-up und erschuf ein neue Version von mir.
Ich begann zu Hause gegen die strengen Regeln zu rebellieren.
Es eskalierte.
Mit 16 verließ ich unfreiwillig mein Elternhaus.

Ich flüchtete ins Nachtleben.
Irgendwann lag ich nach einer Party allein im Bett und stellte mir eine einfache Frage:
„Bin ich das wirklich & will ich, das mein Leben so weitergeht?“
Erfolg im Außen - Leere im Innen
Ich fand meine Berufung als Friseurin.
Schönheit, Styling und Ästhetik faszinierten mich schon immer.
Ich perfektionierte meine Begabung.
Ich war erfolgreich, schlank und schön.
Außen war alles gut.
Meine Maske funktionierte.
Sie brachte jede Menge Ego-Futter.
Die Leere in mir blieb.

Mein Wendepunkt
Meine Seele weinte. Ich verstand ihre Sprache nicht.
Mein Körper übersetzte mit Kopfschmerzen, Reizdarm, Mandelentzündungen, Erkältungen und Hautprobleme.
Ich rannte verzweifelt von Arzt zu Arzt, investierte viel Zeit und Geld.
Der letzte war radikal ehrlich. Er meinte:
„Das kommt nicht von Außen. Sie dürfen sich mal mit ihrer Innenwelt beschäftigen.“
Wenn die Seele weint,
schreit der Körper.
Ich saß im Auto und heulte.
Keine Pille, kein Medikament?!?
Ächz...

Meine Tochter und eine wichtige Erkenntnis
Eine wichtige Erkenntnis hat mich noch zusätzlich bestärkt:
die Beziehung zu meiner Tochter.
Immer wieder triggerten mich Situationen.
Bis ich verstand, sie erinnerte mich an mich in diesem Alter. Eine dunkle Zeit in meinem Leben.
Mir wurde bewusst: Es wiederholen sich die gleichen Muster. Wenn ich den Staffelstab nicht weitergeben möchte, darf ich an mir arbeiten.
Ich suchte mir Unterstützung. In einer Transformationswoche begann ich, meine Schubladen zu öffnen, auszumisten und neu zu sortieren.
Für mich UND meine Tochter.
Warum ich heute Frauen begleite
Es war die schönste und intensivste Reise.
Das allerbeste Invest in mich, meine Gesundheit und mein Leben.
Ich wäre sonst eine sehr kranke, alte Frau geworden.
Ich wusste, diese Therapieform möchte ich nach außen tragen. Es wäre unterlassene Hilfeleistung, es nicht zu tun.
Heute arbeite ich als Transformationstherapeutin nach Robert Betz für Frauen und begleite sie durch Veränderungsphasen ihres Lebens.
Ich kenne den Weg. Ich bin ihn gegangen.

Es erfüllt mich zutiefst, Frauen die Bedienungsanleitung für ein freies und selbstbestimmtes Leben an die Hand zu geben.
Vielleicht kennst du diesen Zustand auch...
... dieses Funktionieren, diesen Kampf, das Gefallen wollen, die starke Fassade aufrecht zu erhalten, dieses Durchhalten.
Genau hier beginnt meine Arbeit.

