Warum Menschen vor mir davonlaufen đł
- Andrea Arndt

- 21. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Ich erlebe das immer wieder:
Menschen fragen mich, was ich beruflich mache. Ich erzÀhle, dass ich Frauen in VerÀnderungsprozessen begleite, dass wir seelisch, emotional und körperlich arbeiten und plötzlich verÀndert sich etwas.
Das GesprÀch kippt.
Nicht immer offensichtlich, aber doch spĂŒrbar.
Lange hatte ich Fragezeichen in meinem Kopf, warum genau dieses Thema Menschen so triggert.
Heute hab ich verstanden:
Menschen haben nicht Angst vor mir, meiner Arbeit oder einer Therapie.
Sie haben Angst davor, zu fĂŒhlen.
Und ich versteh das so gut.
Mir hat in meiner Kindheit auch niemand beigebracht mit meinen unangenehmen GefĂŒhlen umzugehen. Ich hab gelernt zu funktionieren mich anzupassen, stark zu sein und mich abzulenken.
Hauptsache, ich muss das, was in mir ist, nicht spĂŒren.
Genau darĂŒber spreche ich in meiner Podcast-Folge.
DarĂŒber, warum Menschen emotionalen Themen oft ausweichen.
Warum GefĂŒhle fĂŒr viele wie eine Gefahr wirken und warum genau dort der SchlĂŒssel fĂŒr echte VerĂ€nderung liegt.
Denn das Spannende ist:
Ein GefĂŒhl dauert oft nur etwa 90 Sekunden, wenn wir aufhören, dagegen anzukĂ€mpfen.
GefĂŒhle wollen nicht weggedrĂŒckt werden. Sie wollen gefĂŒhlt werden.
Und ja, das kann jeder lernen. đ€
đïž Podcastfolge: Warum Menschen vor ihren GefĂŒhlen davonlaufen
In dieser Folge spreche ich darĂŒber:
warum emotionale Themen so viele triggern
weshalb wir gelernt haben, GefĂŒhle zu vermeiden
warum People Pleasing, Funktionieren und Selbstsabotage oft Schutzstrategien sind
und wie emotionale Freiheit ĂŒberhaupt möglich wird
đ Hier kannst du die Folge anhören:
đ§ Die passende Praxisfolge: Körperempfindungen wahrnehmen
In der zweiten Folge fĂŒhre ich dich durch eine einfache KörperwahrnehmungsĂŒbung.
Denn GefĂŒhle passieren nicht im Kopf.
Sie zeigen sich im Körper.
Du lernst, deine Körperempfindungen bewusster wahrzunehmen und dich selbst dabei nicht sofort wieder abzulenken oder sie wegzudrĂŒcken.
đ Hier gehtâs zur Ăbung:
Ich bin eine âEmotionsbombeâ đŁ
Ich fĂŒhle viel, sehr viel.
Schon immer.
Und ganz ehrlich?
Das war lange ĂŒberhaupt keine StĂ€rke fĂŒr mich. Mir wurde erklĂ€rt, ich mĂŒsste hart werden und dĂŒrfe nicht so sensibel sein.
Mir wurde, wie so vielen Kindern, meine EmotionalitÀt abtrainiert.
Meine FeinfĂŒhligkeit, meine tiefe Wahrnehmung, mein intuitives Wissen - das alles hab ich tief in mir versteckt und vergraben, mich dafĂŒr geschĂ€mt.
Ich habe mich sehr lang sehr falsch gefĂŒhlt.
Und gleichzeitig habe ich innerlich dieses Korsett gespĂŒrt. Das GefĂŒhl, nicht wirklich ich zu sein und eine Rolle fĂŒr andere zu spielen.
Heute weiĂ ich:
Ich bin nicht falsch. Ich bin ein FĂŒhlwesen.
Wir alle sind das.
Und es ist so unfassbar befreiend, StĂŒck fĂŒr StĂŒck wieder bei mir anzukommen.
Wieder zu merken:
Da ist Leben in mir. Da ist GefĂŒhl in mir. Da ist Wahrheit in mir.
Mich berĂŒhrt meine Arbeit deshalb auch so tief.
Weil ich nicht nur âdarĂŒber redeâ.
Ich fĂŒhle mit dir.
Das ist meine gröĂte StĂ€rke.
Und wahrscheinlich auch meine gröĂte SpezialitĂ€t.
Deshalb findest du hier nicht einfach nur zwei Podcast-Folgen ĂŒber Emotionen.
Sondern eine Einladung:
Lauf nicht mehr vor dir selbst davon.
Du bist nicht falsch.
Du warst es nie.

In Liebe đ
Andrea




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